Meine 3D Geschichte

Mein Interesse am 3D drucken hat mit einem 3D Pen begonnen.

Den bekam ich von meiner Lebenspartnerin zu Weihnachten 2014 geschenkt.

Nach einigen Kunstwerken mit dem Pen beschloss ich einen 3D Drucker an zu schaffen.

Die Suche nach einem geeigneten Drucker gestaltete sich gar nicht so einfach wie ich dachte.

Ich stellte relativ hohe Ansprüche an ein solches Gerät wie unter anderem Verarbeitung des Druckers, Genauigkeit, Bauvolumen, Bedienerfreundlichkeit, offenes System zum eigene Achs Korrekturen durchführen zu können.

Was die Anschaffungskosten in die Höhe treibt.

 

Als Polymechaniker bin ich geübt Mehrachsige CNC Maschine mittels CAM zu programmieren und bis zu mittel schwere Reparaturen an den Maschinen durchzuführen.

Darum wollte ich kein „Anfängergerät“.

Ich war nicht sicher welche Geräte prozesssicher laufen würden.

Es ging schliesslich um eine grössere Anschaffung.

Darum wandte ich mich an den 3D-printerstore.ch die mich professionell beraten haben.

Sie testen jedes Modell bevor es ins Sortiment aufgenommen wird.

Für meine Bedürfnisse haben Sie mir die von BQ hergestellte Witbox empfohlen.

 

Die ich dann auch kaufte.

 

Nach vielen erfolgreichen Projekten mit der Witbox entschloss ich mich im Frühling 2017 ein komplexeres Gerät an zu schaffen.

Die von BCN3D hergestellte SIGMA R17 sollte es sein.

Der mit 2 Druckköpfen ausgestattete 3D Drucker ist präzise und vielseitig einsetzbar.

 

 Aller Anfang ist schwer.

Im ersten Monat mit dem Drucker ist mir nicht sehr vieles gelungen.

Was mich beinahe zum verzweifeln brachte.

Es gibt doch viele Regeln zu beachten wenn man komplexere Teile herstellen will.

Nichts mit Drucker an den Strom anschliessen und los geht’s.

 

Die Problematik liegt in vielen Dingen.

Es fängt mit der Volumendatei oder auch 3D Datei genannt an.

Die auf diversen Homepages erhältlichen heruntergeladenen Dateien weisen oft aus verschiedenen Gründen leichte bis schwere Fehler auf. Oder möchten für die eigene Bedürfnisse angepasst werden.

Die Dateien reparieren zu können, sie auf die gewünschte Grösse zu bringen oder abändern zu können ist ein Gebiet was man als 3D Drucker im Griff haben sollte.

Selbst am CAD Teile zu konstruieren die funktional, robust und vom Design her auch noch was herbringen ist nicht immer einfach. 

Die verwendete STL Datei richtig für den Druck vor zu bereiten.

Die Einstellungen richtig zu wählen für den Druckprozess.

Selbst die Ausrichtung der Platte auf die gedruckt wird hat einen Einfluss auf das Ergebnis.

 

Viel gelernt.

Diverse Programme mussten angeschafft und den Umgang mit diesen gelernt werden.

Es ist ein stetiger Lernprozess. In einer Machbarkeitsabklärung von einem neuen Projekt denke ich oft wie ich das nur hinkriegen soll. Bis die zündende Idee kommt. Nach manchmal einigen Test drucken und diversen Abänderungen der Datei und Druckprozess gelingt es mir meistens ein für den Kunden oder mich perfektes Produkt zu präsentieren.

 

Mein Gebiet.

Ich habe mit Figuren und Thors Hammer angefangen. Dann begann ich selbst Tuning Teile für meinen Quadrokopter her zu stellen und spezialisierte mich im Bereich Modellbau.

Teile die ich am CAD konstruiere sind eher technischer Natur.

Teile die ineinander mechanisch funktionieren müssen oder eine Funktion gewährleisten müssen.

  

 

 

 


Professioneller Drucker

IDEX - Unabhängige Extruder

Das IDEX-System besteht aus zwei Extrudern, die unabhängig voneinander positioniert werden können. Dadurch ist die Kalibrierung des Systems sehr einfach. Drucke die 2 Materialien oder Farben kombinieren  werden sauber Gedruckt. Während ein Extruder arbeitet bleibt der zweite an der Seite geparkt. Wodurch kein geschmolzenes Material auf das gedruckte Teil tropfen kann. 

Durch das IDEX-System kann man mehrfarbige Teile in einem Druckvorgang herstellen. Ein Wesentlicher Meilenstein im 3D-Druck. So wird größere Komplexität der gedruckten Teile ermöglicht: Attraktivere Drucke ohne negativen Einfluss auf Qualität oder Dauer.

Drucken mit zwei verschiedenen Materialen.

IDEX eröffnet auch die Möglichkeit mit 2 verschiedenen Materialien zu Drucken. Ideal für die Herstellung von Teilen die Stützstrukturen benötigen. PVA (wasserlösliches Material) und PLA (thermoplastischer Kunststoff) sind eine ideale Kombination. Genau wie HIPS und ABS. Sie können eine praktisch unbegrenzte Menge von Formen und Teilen herstellen und lassen die bisherigen Beschränkungen fast aller FDM-Technologien hinter sich.

Dank des stabilen Aluminium-Chassis und den verwendeten hochpräzisen Komponenten können Schichten von 50 µm drucken (0,05 - 0,3 mm Schichtdicke).

Daher sind die Objekte mit sehr hohen Qualitäts- und Detaillierungsstufen druckbar und ist Führend in Präzision und Verlässlichkeit.

Der Drucker verfügt über einen Druckbereich mit der Größe eines DIN A4-Blatts (210 x 297 mm) - und kann darauf 210 mm hoch drucken. 

Ausgesuchte Materialien

Sie haben die Auswahl aus ABS Filamente, PLA Filamente und Spezial Filamente wie Holz, Metall, Glow, Flex, Taulman Nylon und PETG.

Im Modellbau zum Beispiel für Flugmodelle verwende ich gerne Carbon ProFill. Das ist ein leichtes und extrem steifes mit Karbonfasern verstärktes 3D Filament.

Als Grundlage dient eine spezielle Mischung aus PETT Filament und ca. 20% ultra-leichten und relativ langen Karbonfasern.

Das Ergebnis ist doppelt so steif wie ein Filament aus PETT aber dafür mit erhöhter Schlag- und Hitzebeständigkeit bis 85˚C.

Ebenso besitzt Carbon ProFill eine sehr gute Dimensionsstabilität.

 

Die meisten 3D Drucker Filamente bestehen aus einer Kunststoffbasis. ABS ist  äusserst belastbar und zeichnen sich durch ihre Stärke aus.

PLA Filamenten liegt eine Maisstärkenbasis zugrunde, welche einfacher und problemloser als ABS zu drucken sind. Laywood ist ein holzähnliches 3D Filament, welches nach dem 3D Druck wie normales Holz weiterverarbeitet werden kann. Das Laybrick 3D Filament besteht teilweise aus Sandstein. Gleich wie  Laywood-Filament, lässt sich das Laybrick-Filament nach dem 3D Druck weiterverarbeiten. Wasserlösliche Filamente wie z. B. PVA sind besondere Filamente für Ihren 3D Drucker. PVA Filamente werden für 3D Drucker mit Dual Extruder verwendet. Damit können Sie Unterstützungen herstellen, die sich einfach im Wasserbad beseitigen lassen. Weiter sind die Nylon Filamente von Taulman gut chemisch resistent und sehr belastbar. Mit dem PET Filament  T-Glase  lassen durch ihre durchsichtigen Eigenschaften ganz neue Druckkreationen herstellen.

Eigenkonstruktionen


Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt!!!